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Tiere helfen Menschen

 

„Hund rettet drei verunglückten Bergsteigern das Leben“. Ein Labradormischling hat drei verunglückte Bergsteiger während eines nächtlichen Schneesturms warm gehalten, bis sie von einer Suchmannschaft gerettet werden konnten. Der Labrador „Velvet“ war zu ihnen in eine Felsspalte hinab geklettert und hatte sich wie eine Heizdecke über den Mann und die zwei Frauen gelegt. Ohne seine Körperwärme hätten sie den eiskalten Wind nicht überlebt.

 

 

„Katze rettet Säugling das Leben“. Eine Mutter hatte ihr neugeborenes Baby vor einer fremden Haustür abgestellt. Eine Katze bemerkte das Kind, legte sich zu ihm und wärmte es, bis es gefunden wurde.

 

„Katze rettet Familie das Leben“. Während die Familie schlief, trat in einem  Wohnhaus das gefährliche Gas Kohlenmonoxid aus und drohte die beiden Eltern und ihren Sohn zu vergiften. Die Katze der Familie schlug Alarm. Sie stupste unentwegt die Mutter am Kopf, bis diese erwachte und Hilfe holen konnte.

 

 

„Gorilla rettet Jungen“. Nach dem Sturz in das Gorillagehege eines Zoos, hob ein Gorillaweibchen das Kind von dem Betonboden auf, hielt die anderen Gorillas von ihm fern und trug es zur Tür, damit sich Menschen darum kümmern konnten.

 

Solche Meldungen kannst Du immer wieder in der Zeitung lesen. Tiere haben sehr feine Gefühle. Sie merken häufig, wenn Menschen in Not sind und haben ihnen schon oft das Leben gerettet. Sie spüren auch früher als Menschen, dass irgendeine Gefahr droht. Vor großen Naturkatastrophen ist das Verhalten der wild lebenden Tiere oft das erste Warnzeichen. Vielleicht hast Du auch schon einmal erlebt, dass ein Tier sich besonders um Dich gekümmert hat, wenn Du traurig warst oder Schmerzen hattest.

 

Tiere helfen oft kranken oder behinderten Menschen. Es gibt Hunde, die wissen, wenn zuckerkranke Menschen in Gefahr sind. Andere spüren im Voraus, wenn an Epilepsie Erkrankte einen Anfall bekommen. Tiere haben viel bessere Sinnesorgane, als wir Menschen und sie brauchen unsere umständliche Wortsprache überhaupt nicht, denn sie haben eine sehr direkte und feine Körpersprache, wissen und verstehen vieles ohne Worte. Allerdings können wir sie oft nicht verstehen, weil unsere Sinnesorgane so schlecht entwickelt und wir für viele Zeichen der Tiere unsensibel geworden sind.

 

Menschen benutzen Tiere auch für bestimmte Arbeiten. Manche Tiere werden ausgebildet, damit sie behinderten Menschen helfen können. Sie können zum Beispiel blinde Menschen führen oder körperlich behinderten Dinge zureichen. Es gibt auch Tiere, die kranke und sterbende Menschen besuchen und ihnen Ablenkung und Trost verschaffen.

 

Diese Aufzählung lässt sich endlos verlängern. Tiere helfen uns oft, freiwillig oder weil wir es von ihnen verlangen. Oft nutzen wir dabei die Tatsache, dass sie uns mögen und es uns gerne recht machen wollen. Für manche Tierversuche, z.B. mit Affen oder Hunden, verschaffen sich Menschen erst das Vertrauen der Tiere. Sie üben mit ihnen bestimmte Verhaltensweisen ein. Wenn es dann soweit ist, dass der Tierversuch gemacht werden soll, dann arbeiten die Tiere gerne mit, um den Menschen zu gefallen. So legen sie sich freiwillig auf die Seite oder lassen sich in Zwangsgestellen festschnallen. Danach fügt man ihnen dann Schmerzen zu.

 

 

Tierexperimentatoren sagen, dass sie das alles tun, um kranken Menschen zu helfen. Glaubst Du, dass wir Menschen den Tieren Leiden zufügen dürfen, weil wir hoffen, dass das anderen Menschen hilft? (Nützlich oder schädlich?) Man darf die Leiden, die den Tieren bei Tierversuchen zugefügt werden, Menschen nicht zufügen. Aber sind die Leiden denn für die Tiere weniger qualvoll? Tiere können ja noch nicht einmal Hoffnung haben oder sich ablenken. Sie verstehen überhaupt nicht, warum die Menschen ihnen Schmerzen zufügen. Niemand tröstet sie und spricht ihnen gut zu. Sie können zu niemandem Vertrauen haben.

 

Wir Tiere haben den Menschen doch nichts getan. Wir sind nicht schuld, wenn sie krank sind. Wieso glauben dann einige, dass sie uns quälen dürfen?

Harry hilft Tieren ist ein Projekt von Ärzte gegen Tierversuche e.V.