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Das sind Tierversuche

 

Was im Tierversuch passiert:

 

• Tiere werden vergiftet, aufgeschnitten, verätzt, gelähmt, zersägt, zertrümmert, verstümmelt.

• mit Krankheiten infiziert.

• Sie müssen hungern und dursten.

• Sie werden bestrahlt, verbrannt, vergast, geköpft, ertränkt, erstickt.

• Sie dürfen nicht schlafen, man macht ihnen Angst, versetzt ihnen Stromschläge

und hält sie in völliger Einsamkeit oder Dunkelheit.

• Man zerstört ihre Gehirne, entnimmt ihnen Organe, pflanzt ihnen fremde ein

und vieles mehr ...

 

Tierversuche können sehr unterschiedlich ablaufen: Sie können kurz oder sehr lange dauern (Tage, Wochen oder Jahre). Hirnforschung z.B. wird oft mit Katzen oder Affen gemacht. Die Tiere werden dafür stundenlang in Gestellen festgeschnallt, so dass sie nicht einmal den Kopf bewegen können. Oft werden diese Versuche mit demselben Tier immer wieder gemacht, jahrelang.

 

Tierversuche können mit wenig oder mit starken Schmerzen und anderen Leiden, wie z.B. Angst, verbunden sein. Der Alltag in qualvoller Gefangenschaft kommt aber immer hinzu: Die Tiere sind lebenslang eingesperrt. Sie leben und liegen oft auf harten nackten Fliesen oder rutschigen Gitterstäben. Zu ihren Schmerzen kommt Langeweile und oft Einsamkeit während des Wartens auf den Tod hinzu.

 

Bei Tierversuchen führen Forscher an lebenden Tieren Tests durch. Sie sagen, dass sie herausfinden wollen, ob ein Medikament oder ein anderer Stoff für Menschen nützlich ist oder Schaden anrichtet. Es gibt auch Versuche, die aus Neugier durchgeführt werden.  So werden zum Beispiel bestimmte Organe oder Körperteile der Tiere zerstört. Danach beobachten die Forscher, wie die Tiere sich verhalten, ob sie weiterleben oder wie sie sterben. So etwas wird in der "Grundlagenforschung" gemacht.

 

Allein in Deutschland sterben pro Jahr etwa drei Millionen Tiere (das sind ungefähr 8200 pro Tag!) bei Experimenten. Vor allem durch die Genforschung werden es immer mehr.

Auch Tiere mit Genveränderungen werden im Labor "hergestellt": Sie werden entweder bereits mit Krankheiten geboren oder erkranken kurz nach der Geburt. Die "Krebsmaus“ ist so eine Erfindung. Sie bekommt bereits als junges Tier Krebs.

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Prüfe Dein Wissen:

 

1. Versuche etwas mehr über die "Krebsmaus" heraus zu finden und erkläre in drei oder vier kurzen Sätzen, was Du gelesen hast. Du kannst dafür ein gutes Lexikon benutzen oder das Wort in eine Suchmaschine im Computer eingeben.

 

2. Wie findest Du es, dass Forscher diese Tiere "geschaffen" haben? Wie denkst Du über den Namen "Krebsmaus"?

 

3. Nenne drei Beispiele für Tierversuche. Was ist für Dich das Grausame an Tierversuchen?

Harry hilft Tieren ist ein Projekt von Ärzte gegen Tierversuche e.V.