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Und noch viel mehr ...

 

Die Erbsubstanz von Bakterien und Pilzen ist der von Menschen ähnlich. Deshalb kann man Erbguttests und genetische Forschung auch an Bakterien und Pilzen machen.

 

• Beim »Ames-Test (er ist nach seinem Erfinder, Bruce Ames, benannt) wird z.B. untersucht, wie sich die Erbsubstanz von Salmonellen - das sind Bakterien - verändert. Sie werden schon routinemäßig in der Arzneimittelforschung benutzt. Auch Bäckerhefe kann ähnlich verwendet werden.

 

• An Pollen von Tabakpflanzen kann die Gefährlichkeit von Umweltgiften untersucht werden.

 

• Wenn Leuchtbakterien durch bestimmte Stoffe geschädigt werden, leuchten sie weniger.

 

Ihr merkt schon, es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Man muss sich nur die Mühe machen, tierversuchsfreie Methoden zu erforschen und auszuprobieren.

 

Die Beobachtung kranker und gesunder Menschen, die Untersuchung ihrer Lebensgewohnheiten, ihrer Arbeits- und Umweltbedingungen trägt sehr viel zur Erforschung und Behandlung von Krankheiten bei. Und wenn man z.B. alle bekannten Daten über Vergiftungen beim Menschen sammeln und ordnen würde, so würde man aus einer solchen Datenbank sehr viel mehr lernen, als durch das Vergiften von Ratten, Mäusen und Hunden. Wie soll uns eine Ratte mitteilen, dass ihr schwindelig ist, dass sie Magenkrämpfe oder Kopfschmerzen hat?

 

Es gibt massenhaft erfolgreiche Verfahren, bei denen keine Tiere gequält werden. Dies waren nur wenige Beispiele.

 

Cartoon: Joe Heinrich

 

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Prüfe Dein Wissen:

 

1. Welche Beobachtungen und Untersuchungen von Menschen können für die Forschung wichtig sein und warum?

 

2. Was ist Epidemiologie?

 

 

 

 

Harry hilft Tieren ist ein Projekt von Ärzte gegen Tierversuche e.V.