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Das sind Tierversuche

 

Im Jahr 2016 mussten über 2,8 Millionen Tiere in Tierversuchen leiden und sterben. Und das allein in Deutschland!

 

Am häufigsten werden in Versuchen Mäuse verwendet, aber auch Hunde, Katzen, Kaninchen, Affen und Fische sind häufig benutzte Tiere.

 

Wieso werden Tierversuche gemacht?

 

Wissenschaftler wollen an Tieren bestimmte Dinge erforschen. Zum Beispiel sollen so neue Medikamente entwickelt werden, es soll geprüft werden, ob bestimmte Substanzen gefährlich sind und es soll Heilung für Krankheiten gefunden werden. . Es gibt auch Versuche, die aus Neugier durchgeführt werden. So werden zum Beispiel bestimmte Organe oder Körperteile der Tiere zerstört. Danach beobachten die Forscher, wie die Tiere sich verhalten, ob sie weiterleben oder wie sie sterben. So etwas wird "Grundlagenforschung" genannt.

 

Was passiert denn eigentlich in Tierversuchen? Hier eine kleine Übersicht:

 

• Tiere werden vergiftet, aufgeschnitten, verätzt, gelähmt, zersägt, zertrümmert,

verstümmelt.

• mit Krankheiten infiziert.

• Sie müssen hungern und dursten.

• Sie werden bestrahlt, verbrannt, vergast, geköpft, ertränkt, erstickt.

• Sie dürfen nicht schlafen, man macht ihnen Angst, versetzt ihnen Stromschläge und

hält sie in völliger Einsamkeit oder Dunkelheit.

• Man zerstört ihre Gehirne, entnimmt ihnen Organe,

pflanz ihnen fremde ein.

 

Sowie viele weitere grausame Dinge...

 

Tierversuche können sehr unterschiedlich ablaufen: Sie können kurz oder sehr lange dauern (Tage, Wochen oder Jahre). Hirnforschung z.B. wird oft mit Katzen oder Affen gemacht. Die Tiere werden dafür stundenlang in Gestellen festgeschnallt, so dass sie nicht einmal den Kopf bewegen können. Oft werden diese Versuche mit demselben Tier immer wieder gemacht, jahrelang.

 

Tierversuche können mit wenig oder mit starken Schmerzen und anderen Leiden, wie z.B. Angst, verbunden sein. Der Alltag in qualvoller Gefangenschaft kommt aber immer hinzu: Die Tiere sind lebenslang eingesperrt. Sie leben und liegen oft auf harten nackten Fliesen oder rutschigen Gitterstäben. Zu ihren Schmerzen kommt Langeweile und oft Einsamkeit während des Wartens auf den Tod hinzu.

 

Harry hilft Tieren ist ein Projekt von Ärzte gegen Tierversuche e.V.